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Mo–Fr · 8–17 Uhr02461 3175688info@lemada.de

Fachinformation für Verordnende

D-Ärzte, BG & Unfallkassen

Rehabilitation mit klarem Bezug zu Tätigkeit, Belastbarkeit und Wiedereingliederung.

Im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren zählt nicht nur Funktion, sondern die sichere Rückkehr in konkrete Arbeitsanforderungen. Lemada erfüllt die Voraussetzungen für Behandlung und Abrechnung mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Verordnungsanlässe prüfen

Rolle der Ergotherapie

Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar aufbauen

Hand- und Armverletzung

wenn Greifen, Halten, Tragen oder Werkzeugführung arbeitsrelevant eingeschränkt sind

Nerven- oder Sehnenverletzung

wenn Sensibilität, Schutz und feinmotorische Anforderungen zusammenkommen

Neurologische Unfallfolge

wenn Motorik, Kognition oder Handlungsplanung die berufliche Ausführung begrenzen

Verbrennung oder Amputation

wenn Narben, Hilfsmittel oder veränderte Arbeitsstrategien erforderlich sind

Wann sollte verordnet werden?

Wenn Unfallfolgen die Rückkehr in Arbeit und Alltag begrenzen.

Eine Verordnung wird besonders relevant, wenn mindestens eine dieser Situationen konkrete Selbstständigkeit oder Teilhabe begrenzt.

01

Funktionswert ohne Arbeitsplatzbezug

Messwerte verbessern sich, die konkrete Kerntätigkeit wurde aber noch nicht geprüft.

02

Belastbarkeit schwankt

Wiederholungen, Tempo oder Schichtdauer führen zu nicht ausreichend geklärten Reaktionen.

03

Sicherheitsrisiko besteht

Sensibilitätsverlust, Koordinationsproblem oder kognitive Einschränkung gefährden Arbeitsabläufe.

04

Wiedereingliederung stockt

Anforderungen, aktuelle Fähigkeit und sinnvolle Steigerung sind nicht klar aufeinander bezogen.

Konkreter Patientennutzen

Was im Alltag wieder möglich werden kann.

Behandlungspfad

Strukturiert, zielbezogen, transparent.

Der Therapieverlauf wird an der Ausführung relevanter Aktivitäten beurteilt.

  1. 01

    Befund

    Funktion, Aktivitätsdurchführung, Kontext und bisherige Kompensation werden erfasst.

  2. 02

    Ziel

    Wenige relevante Tätigkeiten werden beobachtbar und überprüfbar formuliert.

  3. 03

    Intervention

    Verfahren, Schwierigkeit, Wiederholung und Hilfestellung folgen dem klinischen Problem.

  4. 04

    Transfer

    Strategien, Hilfsmittel und Übung werden in das tatsächliche Umfeld übertragen.

  5. 05

    Evaluation

    Fortschritt, Restgrenzen und nächste Schritte werden geprüft und zurückgemeldet.

Verfahren mit klarem Zweck

Die Methode folgt dem Problem.

Auswahl und Dosierung berücksichtigen Befund, Belastbarkeit, Risiken und das vereinbarte Aktivitätsziel.

Arbeitsplatznahe Simulation

Wann?

Wenn berufliche Kerntätigkeiten therapeutisch abbildbar sind.

Wozu?

Greifen, Montieren, Tragen oder Schreiben werden mit realistischen Parametern erprobt.

Dokumentierter Belastungsaufbau

Wann?

Wenn die nächste Rehabilitationsstufe vorbereitet wird.

Wozu?

Dauer, Wiederholung, Gewicht, Präzision und Reaktion werden strukturiert festgehalten.

Sensomotorisches Training

Wann?

Bei Einschränkungen von Kontrolle, Sensibilität oder beidhändigem Arbeiten.

Wozu?

Übungsbedingungen orientieren sich an den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der Tätigkeit.

Hilfsmittel- und Anpassungsberatung

Wann?

Wenn veränderte Griffe oder Abläufe Arbeit ermöglichen können.

Wozu?

Mögliche Anpassungen werden praktisch erprobt und mit den Beteiligten abgestimmt.

Illustrativer Verlauf

Vom Befund zur relevanten Handlung.

Fiktives Beispiel zur Darstellung des Vorgehens; kein Erfolgsversprechen.

01

Ausgangssituation

Nach Sehnenverletzung erreicht ein Monteur gute Einzelbeweglichkeit, kann Werkzeug aber weder lange noch ausreichend präzise führen.

02

Therapeutischer Fokus

Simulation typischer Griffe, dosierter Wiederholungsaufbau, beidhändige Abläufe und dokumentierte Belastungsreaktion.

03

Möglicher Zielverlauf

Möglicher Verlauf: definierte Arbeitssequenzen werden sicherer und länger ausgeführt; Restgrenzen werden transparent berichtet.

Zusammenarbeit

Was Verordnende von Lemada erwarten dürfen.

Lemada erfüllt die Anforderungen für Behandlung und Abrechnung mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

  • Priorisierte Therapieziele mit konkretem Alltagsbezug
  • Nachvollziehbare Verlaufs- und Abschlussberichte
  • Rücksprache bei relevanten Veränderungen oder Zielkonflikten
  • Befundbezogene Hilfsmittel- und Umfeldempfehlungen
  • Transparente Einschätzung erreichter Ziele und bestehender Grenzen

Evidenzorientierung

Leitlinienorientiert und zielbezogen evaluiert.

Wir berücksichtigen aktuelle fachliche Leitlinien und verbinden sie mit Befund, Kontext und dem priorisierten Aktivitätsziel. Wir formulieren keine Heil- oder Erfolgsgarantien.

Fachliche Abstimmung

Sie möchten einen konkreten Fall besprechen?

Kontakt zu Lemada